Putzplan erstellen – die richtige Organisation im Haushalt

Wer kennt das nicht: In einer WG steht das Thema Sauberkei nicht immer an erster Stelle. Auch wenn alle Bewohner auf Hygiene großen Wert legen, schleicht sich früher oder später ein Schlendrian ein. Um vorbeugen zu können, ist ein Putzplan für eine WG eine sinnvolle Idee. WG-Bewohner haben dabei verschiedene Möglichkeiten, einen solchen Plan in die Tat umzusetzen.

Der unkonventionelle Putzplan

Sollte sich die WG für einen unkonventionellen Putzplan entscheiden, dann gibt es keine festgelegten Aufgaben oder Zeiten. Im Putzplan wird per Strichliste eingetragen, welche Aufgaben erledigt wurden. Dabei spielt es keine Rolle, wer wann was erledigt hat. Der Plan dient dazu, den Überblick darüber zu behalten, was von wem und wie oft gemacht wurde. Hier gibt es keinen Zeitrahmen, wann die Aufgaben erledigt werden. Nachteil an der Geschichte ist allerdings, dass alle Mitbewohner der WG ein ähnliches Sauberkeitsverständnis haben müssen, damit dieses Konzept aufgeht.

Putzplan für Freunde

Das ist sicherlich die spaßigste Variante. Einen echten Putzplan gibt es hier nicht, alle WG-Bewohner vereinbaren einen Tag in der Woche, an dem die Wohnung wieder auf Vordermann gebracht wird. Dabei geht es aber nicht nur um schnödes Putzen, vielmehr wird nebenbei Musik gehört und sich erzählt, was man die Woche über alles so erlebt hat. Abgeschlossen wird das in der Regel mit einem großen Kochen. Nachteil ist, dass es bei großen WGs schwierig ist, einen Tag zu vereinbaren, an dem alle Zeit haben.

Für die Sprunghaften

Bei dieser Variante gibt es festgelegte Aufgaben. Damit wird gewährleistet, dass es für jede Haushaltsaufgabe eine Person innerhalb der WG gibt, die diese erledigt. Dabei ist eine Verteilung, in der Regel wöchentlich, sinnvoll, um nicht eine Art Eintönigkeit aufkommen zu lassen. Bei dieser Art des WG-Putzplans ist es recht angenehm, dass die WG eigentlich immer sauber ist, man trotzdem aber nicht jede Woche die gleichen Aufgaben übernehmen muss. Diese Variante ist die gängigste Form des WG-Putzplans, wie auch das Portal wgberlin.net festhält.

Für alle Liebhaber

Hier werden die Haushaltsaufgaben jedem Bewohner der WG fest zugeteilt. Das bedeutet, dass jeder immer die gleichen Aufgaben hat, die er wöchentlich erledigen muss. Sollten die Bewohner bestimmte Putzvorlieben haben, eignet sich diese Form am ehesten. Wenn einem Mitbewohner es am meisten Spaß macht, die Küche zu putzen, sollte er das übernehmen. Gleiches gilt natürlich auch für das Bad und den Gemeinschaftsraum, sollte dieser vorhanden sein.