Vorsicht bei der Auto-Reinigung nach dem Unfall

Täglich passieren auf Deutschlands Straßen eine Vielzahl von Unfällen.

Ob Schuld oder nicht, die Folgen sind nicht nur Stress und ein Haufen zerbeultes Blech, auch das Unfallgutachten belastet die Nerven des Autobesitzers. Bevor es ans Reinigen des Fahrzeuges geht, sollten einige Dinge beachtet werden. Am Ende könnte es ansonsten recht teuer werden.

Nach einem Unfall ist das Auto in der Regel stark verdreckt. Bevor man aber damit beginnt, es zu reinigen, sollte man beachten, dass es mitunter noch wichtig sein kann, dass der Ursprungszustand erkennbar bleibt. Daher sollte man vorher entweder mit der Versicherung oder mit dem entsprechenden Gutachter sprechen, ob das Fahrzeug gereinigt werden darf oder nicht. Im Zweifelsfall sollte man lieber erst einmal die Finger davon lassen. Zudem sollte man beim Putzen darauf achten, dass man sich nicht verletzt. Vor allem bei Glassplittern ist das Verletzungsrisiko hoch. Ein Schnitt ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann sich unter umständen auch entzünden.

Immer die Polizei hinzuholen

Wer einen Unfall, verschuldet oder unverschuldet, miterlebt, der sollte in jedem Fall die Polizei hinzuholen. Auch den Reinigungs-Aspekt einmal beiseite gelassen macht das durchaus Sinn, denn so ist die Schuldfrage schon vor Ort geklärt. Zudem kann man die meist netten Beamten gleich fragen, ob das eigene Fahrzeug gereinigt werden darf oder nicht. Auch aus versicherungstechnischen Gründen ist das Hinzuholen der Polizisten eine gute Idee. Sollten im Nachhinein Fragen aufkommen, hat man eine öffentliche Behörde, die zur Not hinter einem steht.